Partizipation schafft Identifikation
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Freiräume gemeinsam gestalten

Die Gestaltung der Freiräume sollte gemeinsam mit den Nutzenden (Kinder und ihre Bezugspersonen) geplant und realisiert werden. Dies erhöht die Chancen, dass das Angebot kindergerecht und spielfördernd ist, und hat gleichzeitig wertvolle Auswirkungen auf die Kinder bezüglich Aneignung, Sorgfalt und Selbstwirksamkeit.

Kinder wünschen sich meistens Wasser, Natur und Elemente zum Gestalten und Bewegen. Mit den Anwohnenden partizipativ umgesetzte Spielräume werden besser gepflegt und mehr genutzt. Inspirationen zur Gestaltung von privaten und öffentlichen Freiräumen, zur Ausstattung mit beweglichem und naturnahem Material, zu partizipativem Vorgehen und Projektbeispiele finden Sie auf dem Blog.

Qualitäten von Freiräumen

Nicht alle Freiräume im Wohnumfeld sind für Kinder wertvoll oder geeignet. Freiräume sollten folgende Qualitäten aufweisen, damit Kinder gerne dort spielen und damit sie auch hingehen dürfen:

  • Gefahrlosigkeit – Kinder sollen die bestehenden Gefahren erkennen und damit umgehen können.
  • Zugänglichkeit – Spielorte sollen einfach erreichbar sein, in nicht zu grosser Entfernung liegen, nicht abgeschnitten durch unüberwindbare Verkehrsflächen oder unzugänglich aufgrund von Verboten sein.
  • Gestaltbarkeit – Kinder sollen ein Territorium gerne nutzen und gestalten, etwas anfangen können und sich nicht langweilen. Ideal sind unversiegelte Böden mit Büschen, Sand, kleinen und grossen Steinen, verschiebbare Holzelemente, kleine Hügel etc.
  • Interaktionschancen – Kinder sollen die Gelegenheit haben, dort andere Kinder zu treffen und mit ihnen etwas zu unternehmen.